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<description cf:type="text">In unserer 15-minütigen Literatur-Rubrik stellen wir jede Woche interessante Neuerscheinungen und Autoreninterviews vor.</description>
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<title cf:type="text">Münchner Kirchenradio - Literatur</title>
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<title>Münchner Kirchenradio - Literatur</title>
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<itunes:summary>In unserer 15-minütigen Literatur-Rubrik stellen wir jede Woche interessante Neuerscheinungen und Autoreninterviews vor.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 36 - Ausflüge zu Schriftstellern – Ludwig Thoma in Tegernsee</title>
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<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern – Ludwig Thoma in Tegernsee

Berge, Jagdreviere und eine gute Bahnverbindung nach München: das waren die Umstände unter denen sich Ludwig Thoma wohl fühlte. Er fand sie am Tegernsee, wo er von sich von seinem Freund, dem berühmten Jugendstil-Künstler Ignatius Taschner, ein Haus in  einheimischer Bautradition errichten ließ.1908 zog er dort ein. Damals war er frisch verheiratet, Chefredakteur der berühmten Satire-Zeitschrift „Simplicissimus“ und ein anerkannter, gesellschaftskritischer Autor. Mit dem Haus Auf der Tuften sind Thomas unglückliche Liebesgeschichten verbunden und seine ideologische Hinwendung zum Nationalismus. Er schrieb dort sein klassisches Gedicht „Heilige Nacht“, genauso wie seine antisemitischen Hetzartikel für den „Miesbacher Anzeiger“. Die letzteren waren wahrscheinlich auch ein privater Rachefeldzug: Der jüdische Unternehmer Willy Liebermann von Wahlendorf war der Ehemann von Thomas großer Liebe Maidi Liebermann und willigte nicht in eine Scheidung ein. Der Schriftsteller vergrub sich in seiner Wut und in seinem Haus, in dem er 1921 starb. Als Erbin setzte er Maidi  Liebermann ein, die das Anwesen im Originalzustand erhielt und schließlich der Stadt München verkaufte. Fast unverändert dient es heute als Gedenkstätte. Sie ist nach Anmeldung (Ludwig-Thoma-Haus, Auf der Tuften 12, 83684 Tegernsee, Tel.: 08022/53 82) zu besichtigen. Irene Hausberger hält das Anwesen in Schuss und kennt es kaum jemand sonst. In unserem Audio-Beitr
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<pubDate>Sun, 5 Sep 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Ludwig Thoma, Tegernsee,Auf der Tuften, Simplicissimus, Literatur</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Zu Besuch im Haus Auf der Tuften von Ludwig Thoma</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern – Ludwig Thoma in Tegernsee

Berge, Jagdreviere und eine gute Bahnverbindung nach München: das waren die Umstände unter denen sich Ludwig Thoma wohl fühlte. Er fand sie am Tegernsee, wo er von sich von seinem Freund, dem berühmten Jugendstil-Künstler Ignatius Taschner, ein Haus in  einheimischer Bautradition errichten ließ.1908 zog er dort ein. Damals war er frisch verheiratet, Chefredakteur der berühmten Satire-Zeitschrift „Simplicissimus“ und ein anerkannter, gesellschaftskritischer Autor. Mit dem Haus Auf der Tuften sind Thomas unglückliche Liebesgeschichten verbunden und seine ideologische Hinwendung zum Nationalismus. Er schrieb dort sein klassisches Gedicht „Heilige Nacht“, genauso wie seine antisemitischen Hetzartikel für den „Miesbacher Anzeiger“. Die letzteren waren wahrscheinlich auch ein privater Rachefeldzug: Der jüdische Unternehmer Willy Liebermann von Wahlendorf war der Ehemann von Thomas großer Liebe Maidi Liebermann und willigte nicht in eine Scheidung ein. Der Schriftsteller vergrub sich in seiner Wut und in seinem Haus, in dem er 1921 starb. Als Erbin setzte er Maidi  Liebermann ein, die das Anwesen im Originalzustand erhielt und schließlich der Stadt München verkaufte. Fast unverändert dient es heute als Gedenkstätte. Sie ist nach Anmeldung (Ludwig-Thoma-Haus, Auf der Tuften 12, 83684 Tegernsee, Tel.: 08022/53 82) zu besichtigen. Irene Hausberger hält das Anwesen in Schuss und kennt es kaum jemand sonst. In unserem Audio-Beitr</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 35 - Hörbuch des Monats</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=538</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Im Oktober 1932 wird in einem Waldstück nahe Berlin eine bewusstlose und verletzte Frau gefunden. Sie trägt keinen Ausweis bei sich und als sie aus dem Koma erwacht, hat sie ihr Gedächtnis verloren. Lediglich ein Flugblatt für eine öffentliche Vorlesung Professor Albert Einsteins ist ein winziges Indiz für ihr Interesse an Physik interessiert. Bei einer Frau in der damaligen Zeit eher eine Seltenheit. Die Presse nennt sie sensationsheischend „Das Einsteinmädchen“...
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</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=538</guid>
<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>einstein, einsteinmädchen, berlin, sington, hörbuch</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Philip Sington - Das Einsteinmädchen</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Im Oktober 1932 wird in einem Waldstück nahe Berlin eine bewusstlose und verletzte Frau gefunden. Sie trägt keinen Ausweis bei sich und als sie aus dem Koma erwacht, hat sie ihr Gedächtnis verloren. Lediglich ein Flugblatt für eine öffentliche Vorlesung Professor Albert Einsteins ist ein winziges Indiz für ihr Interesse an Physik interessiert. Bei einer Frau in der damaligen Zeit eher eine Seltenheit. Die Presse nennt sie sensationsheischend „Das Einsteinmädchen“...</itunes:summary>
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<item>
<title>Literatur KW 34 - Ausflüge zu Schriftstellern – Michael Ende in Garmisch</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=526</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern – Michael Ende in Garmisch

Vor 50 Jahren traten ein Lokomotivführer und sein kleiner Gehilfe ihre Reise in die Kinderzimmer der Welt an: Michael Ende veröffentlichte seinen Jugendbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. In den vergangenen Jahren ist der 1995 verstorbene Autor auch immer mehr in seinem Geburtsort  Garmisch-Partenkirchen angekommen. Dort wurde ein Kurpark nach ihm benannt und die Marktgemeinde ehrt ihn mit einer Dauer-Ausstellung. In ihr werden die Bezüge Michael Endes zu Garmisch-Partenkirchen dokumentiert und die Besucher angeregt, mit ihrer Phantasie in sein Werk einzutauchen: von Jim Knopf bis zur Unendlichen Geschichte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss den sein Vater, der Maler Edgar Ende auf ihn ausübte. Eingerichtet wurde die Dauerausstellung von der Phantastischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde. Georg Büttel und Franz Wörndle haben die Schau mit dem Titel „Der Anfang vom Ende“ mitentwickelt. Im Münchner Kirchenradio erzählen sie von den Beziehungen des weltberühmten Autors zu seiner Heimat.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=526">mehr...</a>
</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=526</guid>
<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Michael Ende, Garmisch, Momo, Jim Knopf, Unendliche Geschichte, Literatur</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Georg Büttel und Franz Wörndle über Michael Ende und seinen Bezug zu seiner Heimat Garmisch</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern – Michael Ende in Garmisch

Vor 50 Jahren traten ein Lokomotivführer und sein kleiner Gehilfe ihre Reise in die Kinderzimmer der Welt an: Michael Ende veröffentlichte seinen Jugendbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. In den vergangenen Jahren ist der 1995 verstorbene Autor auch immer mehr in seinem Geburtsort  Garmisch-Partenkirchen angekommen. Dort wurde ein Kurpark nach ihm benannt und die Marktgemeinde ehrt ihn mit einer Dauer-Ausstellung. In ihr werden die Bezüge Michael Endes zu Garmisch-Partenkirchen dokumentiert und die Besucher angeregt, mit ihrer Phantasie in sein Werk einzutauchen: von Jim Knopf bis zur Unendlichen Geschichte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss den sein Vater, der Maler Edgar Ende auf ihn ausübte. Eingerichtet wurde die Dauerausstellung von der Phantastischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde. Georg Büttel und Franz Wörndle haben die Schau mit dem Titel „Der Anfang vom Ende“ mitentwickelt. Im Münchner Kirchenradio erzählen sie von den Beziehungen des weltberühmten Autors zu seiner Heimat.</itunes:summary>
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<item>
<title>Literatur KW 33 - Ausflüge zu Schriftstellern: Bertolt Brecht in Augsburg</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=522</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern – Bertolt Brecht in Augsburg

„Ich, Bertolt Brecht, bin aus den schwarzen Wäldern.“ Diese Zeile aus dem berühmten Gedicht „Vom armen B.B.“ stimmt definitiv nicht. Denn der Dichter wurde mitten in Augsburg an einem der Lech-Kanäle geboren. Das Geburtshaus steht bis heute und ist als Museum zugänglich. Nach langem politischem Hadern mit dem berühmten Sohn, der zuletzt als Kommunist privilegiert in Ost-Berlin lebte, beschloss die Stadt Augsburg 1990 in dem alten Handwerkerhaus eine Gedenkstätte einzurichten,  nur wenige hundert Meter vom historischen Rathaus entfernt. Dorthin kommen heute vor allem Schulklassen und Touristen, die sich mit Bertolt Brecht vertraut machen wollen. Dessen Leben und Werk wird anhand von Texttafeln, Bildern, Büchern und  Theatermodellen veranschaulicht und inszeniert. Der Grundriß der kleinen Räume blieb unverändert, denn alle Mauern des alten Handwerkerhauses sind tragende Teile. Und es gibt auch ganz Persönliches aus der Familie zu sehen: Das Eltern-Schlafzimmer, für dessen Erhalt und Unterbringung Brecht noch kurz vor dem Exil 1933 gesorgt hat. Der Museumschef und Brechtforscher Jürgen Hillesheim beschreibt in unserer Literatursendung das Augsburger Geburtshaus des Dichters, der schon zu Lebzeiten  zu den Klassikern des modernen Theaters zählte.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=522">mehr...</a>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=522</guid>
<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>bertolt brecht, augsburg, geburtshaus</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Jürgen Hillesheim über das Augsburger Geburtshaus von Bertolt Brecht</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern – Bertolt Brecht in Augsburg

„Ich, Bertolt Brecht, bin aus den schwarzen Wäldern.“ Diese Zeile aus dem berühmten Gedicht „Vom armen B.B.“ stimmt definitiv nicht. Denn der Dichter wurde mitten in Augsburg an einem der Lech-Kanäle geboren. Das Geburtshaus steht bis heute und ist als Museum zugänglich. Nach langem politischem Hadern mit dem berühmten Sohn, der zuletzt als Kommunist privilegiert in Ost-Berlin lebte, beschloss die Stadt Augsburg 1990 in dem alten Handwerkerhaus eine Gedenkstätte einzurichten,  nur wenige hundert Meter vom historischen Rathaus entfernt. Dorthin kommen heute vor allem Schulklassen und Touristen, die sich mit Bertolt Brecht vertraut machen wollen. Dessen Leben und Werk wird anhand von Texttafeln, Bildern, Büchern und  Theatermodellen veranschaulicht und inszeniert. Der Grundriß der kleinen Räume blieb unverändert, denn alle Mauern des alten Handwerkerhauses sind tragende Teile. Und es gibt auch ganz Persönliches aus der Familie zu sehen: Das Eltern-Schlafzimmer, für dessen Erhalt und Unterbringung Brecht noch kurz vor dem Exil 1933 gesorgt hat. Der Museumschef und Brechtforscher Jürgen Hillesheim beschreibt in unserer Literatursendung das Augsburger Geburtshaus des Dichters, der schon zu Lebzeiten  zu den Klassikern des modernen Theaters zählte.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 32 - Ausflüge zu Schriftstellern - Thomas Mann in Feldafing</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=516</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern - Thomas Mann in Feldafing

Wesentliche Teile des „Zauberbergs“ entstanden auf einer kleinen Anhöhe über dem Starnberger See. In einem kleinen Häuschen in Feldafing, genannt das „Villino, schrieb Thomas Mann an seinem weltberühmt gewordenen Roman. Jahrzehntelang war das fast völlig vergessen, bis der literarische Spurensucher und Thomas-Mann-Experte Dirk Heißerer diese Verbindung wieder bekannt machte. 

Zusammen mit einigen Offizieren hat er es sogar geschafft,  in dem heute noch existierenden Villino eine Gedenkstätte einzurichten, die im Rahmen von Führungen zugänglich ist. Die nächsten Führungen sind am 14. August und am 18. September. Dazu muss man übrigens den Personalausweis mitnehmen:  Denn das Haus, in dem der Nobelpreisträger von 1929 geschrieben hat, steht heute auf Bundeswehrgelände. Dirk Heißerer erzählt in unserer Literatursendung die bewegte Geschichte um das Villino, in dem die Treppe noch genauso knarzt wie zu Thomas Manns Zeiten und auch noch alte Schellackplatten zu hören sind, die den Dichter zur „Fülle des Wohllauts“ inspirierten, einem besonders bedeutenden Abschnitt des Zauberbergs.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=516">mehr...</a>
</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=516</guid>
<pubDate>Sun, 8 Aug 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Thomas Mann, Villino, Feldafing, Schriftsteller</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Auf den Spuren Thomas Mann in Feldafing</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern - Thomas Mann in Feldafing

Wesentliche Teile des „Zauberbergs“ entstanden auf einer kleinen Anhöhe über dem Starnberger See. In einem kleinen Häuschen in Feldafing, genannt das „Villino, schrieb Thomas Mann an seinem weltberühmt gewordenen Roman. Jahrzehntelang war das fast völlig vergessen, bis der literarische Spurensucher und Thomas-Mann-Experte Dirk Heißerer diese Verbindung wieder bekannt machte. 

Zusammen mit einigen Offizieren hat er es sogar geschafft,  in dem heute noch existierenden Villino eine Gedenkstätte einzurichten, die im Rahmen von Führungen zugänglich ist. Die nächsten Führungen sind am 14. August und am 18. September. Dazu muss man übrigens den Personalausweis mitnehmen:  Denn das Haus, in dem der Nobelpreisträger von 1929 geschrieben hat, steht heute auf Bundeswehrgelände. Dirk Heißerer erzählt in unserer Literatursendung die bewegte Geschichte um das Villino, in dem die Treppe noch genauso knarzt wie zu Thomas Manns Zeiten und auch noch alte Schellackplatten zu hören sind, die den Dichter zur „Fülle des Wohllauts“ inspirierten, einem besonders bedeutenden Abschnitt des Zauberbergs.</itunes:summary>
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<item>
<title>Literatur KW 31 - Hörbuch des Monats</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=512</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Hörbuch des Monats - Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel

Die Bronzestatuen bedeutender Männer drohen im Moor zu versinken. Geschaffen hat sie der Großvater von Paul Wendtland, der nun die Kunstwerke retten soll. Gleichzeitig kommt mit dem absackenden Schlamm auch einiges ans Tageslicht, was der Großvater offenbar verbergen wollte. „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“, heißt der Debütroman von Moritz Rinke, der parallel auch  als Hörbuch erschienen ist. Durch die Sprachkunst von Stefan Kaminski ist diese Fassung ein ganz besonderes Literaturerlebnis. Deshalb hat der Büchereifachverband Sankt Michaelsbund diese Produktion zum Hörbuch des Monats ernannt. Stefan Kaminski, dem Meister der „Sprach-Morphologie“ gelinge einmal mehr, mit seinem tiefen Textverständnis  die Lesung eines  großartigen Buches  zu einem eigenständigen Kunstwerk zu machen, heißt es in der Jury-Begründung. Besonders hervorgehoben wurde auch die „behutsam erstellte“ Audiofassung, für die der Roman von Franziska Paesch gekürzt wurde.

Moritz Rinke:  „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“; gesprochen von Stefan Kaminski, Verlag GoyaLIT; Autorisierte Audiofassung auf 6 CDs, mit rund  480 Minuten Laufzeit,  24,95 Euro.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=512">mehr...</a>
</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=512</guid>
<pubDate>Sun, 1 Aug 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:subtitle>Hörbuch des Monats - Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Hörbuch des Monats - Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel

Die Bronzestatuen bedeutender Männer drohen im Moor zu versinken. Geschaffen hat sie der Großvater von Paul Wendtland, der nun die Kunstwerke retten soll. Gleichzeitig kommt mit dem absackenden Schlamm auch einiges ans Tageslicht, was der Großvater offenbar verbergen wollte. „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“, heißt der Debütroman von Moritz Rinke, der parallel auch  als Hörbuch erschienen ist. Durch die Sprachkunst von Stefan Kaminski ist diese Fassung ein ganz besonderes Literaturerlebnis. Deshalb hat der Büchereifachverband Sankt Michaelsbund diese Produktion zum Hörbuch des Monats ernannt. Stefan Kaminski, dem Meister der „Sprach-Morphologie“ gelinge einmal mehr, mit seinem tiefen Textverständnis  die Lesung eines  großartigen Buches  zu einem eigenständigen Kunstwerk zu machen, heißt es in der Jury-Begründung. Besonders hervorgehoben wurde auch die „behutsam erstellte“ Audiofassung, für die der Roman von Franziska Paesch gekürzt wurde.

Moritz Rinke:  „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“; gesprochen von Stefan Kaminski, Verlag GoyaLIT; Autorisierte Audiofassung auf 6 CDs, mit rund  480 Minuten Laufzeit,  24,95 Euro.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 30 - Ausflüge zu Schriftstellern: Marieluise Fleißer</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=505</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern – Marieluise Fleißer

Sie war bereits eine alte Dame, als sie  für die jungen Wilden eine Kultfigur wurde. Ende der 1960er Jahre pilgerten aufstrebende Theaterautoren wie Franz-Xaver Kroetz oder Reiner Werner Fassbinder nach Ingolstadt, um Marieluise Fleißer zu besuchen. Kollegen, die ihre Söhne hätten sein können. Die verknappte Sprache von Fleißers  Figuren, die mit ihren engen Verhältnissen kämpfen und in ihnen gefangen sind, hatten es ihnen angetan. Die gefeierte Schriftstellerin spürte dagegen zeitlebens, dass sie ohne ihre vertraute Kleinstadtumgebung verloren war. In Ingolstadt war sie in einem Handwerkerhaus 1901 geboren worden. Aus diesem Milieu der kleinen Leute schöpfte sie ihre wichtigsten Werke, etwa das Drama „Pioniere in Ingolstadt“. Mit dem entfachte sie 1929 in Berlin einen riesigen Theaterskandal, der sie in ihrer Heimat zur beinahe unerwünschten Person machte, der damalige Oberbürgermeister der Donaustadt beschimpfte sie öffentlich.  Trotzdem kehrte Marieluise Fleißer wieder in ihre Vaterstadt und in ihr Vaterhaus zurück, das heute eine literarische Gedenkstätte ist, um die sich Doris Wittmann vom Ingolstädter Stadtarchiv kümmert.  Die Schmiedewerkstatt des Vaters ist im Original erhalten, es werden aber auch die Werke, das Leben und der Modegeschmack der Schriftstellerin vorgestellt.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=505">mehr...</a>
</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=505</guid>
<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>marieluise fleißer, ausflug, literatur, ingolstadt</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Die Dokumentationsstätte über Marieluise Fleißer in Ingolstadt</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern – Marieluise Fleißer

Sie war bereits eine alte Dame, als sie  für die jungen Wilden eine Kultfigur wurde. Ende der 1960er Jahre pilgerten aufstrebende Theaterautoren wie Franz-Xaver Kroetz oder Reiner Werner Fassbinder nach Ingolstadt, um Marieluise Fleißer zu besuchen. Kollegen, die ihre Söhne hätten sein können. Die verknappte Sprache von Fleißers  Figuren, die mit ihren engen Verhältnissen kämpfen und in ihnen gefangen sind, hatten es ihnen angetan. Die gefeierte Schriftstellerin spürte dagegen zeitlebens, dass sie ohne ihre vertraute Kleinstadtumgebung verloren war. In Ingolstadt war sie in einem Handwerkerhaus 1901 geboren worden. Aus diesem Milieu der kleinen Leute schöpfte sie ihre wichtigsten Werke, etwa das Drama „Pioniere in Ingolstadt“. Mit dem entfachte sie 1929 in Berlin einen riesigen Theaterskandal, der sie in ihrer Heimat zur beinahe unerwünschten Person machte, der damalige Oberbürgermeister der Donaustadt beschimpfte sie öffentlich.  Trotzdem kehrte Marieluise Fleißer wieder in ihre Vaterstadt und in ihr Vaterhaus zurück, das heute eine literarische Gedenkstätte ist, um die sich Doris Wittmann vom Ingolstädter Stadtarchiv kümmert.  Die Schmiedewerkstatt des Vaters ist im Original erhalten, es werden aber auch die Werke, das Leben und der Modegeschmack der Schriftstellerin vorgestellt.</itunes:summary>
</item>
<item>
<title>Literatur KW 29_Ausflüge zu Schriftstellern – Ödön v. Horvath</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=501</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Ausflüge zu Schriftstellern – Ödön v. Horvath

In den Urlaubswochen  geht´s in der Literatursendung im Münchner Kirchenradio rund. Und zwar zu Ausflugsorten der besonderen Art. Wir stellen Ihnen Schriftsteller-Gedenkstätten von den Alpen bis zur Donau vor. Den Anfang macht die Dauerausstellung zu Ödon von Horvath im Murnauer Schlossmuseum, die in diesem Jahr von der Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Tworek neu eingerichtet worden ist. Der Autor vielgespielter Stücke und des Erfolgsromans „Jugend ohne Gott“, war viele Jahre lang in dem Markt am Staffelsee daheim. Viele Figuren seines Werks hatten ihre Vorbilder in Murnau, das als einer der wenigen Orte in Oberbayern eine Hochburg der Nationalsozialisten war. Denen trät Horvath zum einen mutig entgegen. Zum anderen biederte er sich der Bewegung aber auch an, um in Deutschland bleiben zu können. Für die NS-Kulturpolitik war der aus Ungarn stammende Diplomatensohn aber natürlich untragbar. So dass der Autor doch ins Exil gehen musste, was ihm schwer fiel, denn er hat Murnau geliebt. Diese vielen  Widersprüche Ödon von Horvaths stellt die Dauerausstellung eindrucksvoll vor.
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=501">mehr...</a>
</p>
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=501</guid>
<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Ödön v. Horvath, Schlossmuseum, Schriftstellergedenkstättewn, Murnau,</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Wir stellen die Dauerausstellung zu Ödon von Horvath im Murnauer Schlossmuseum vor.</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Ausflüge zu Schriftstellern – Ödön v. Horvath

In den Urlaubswochen  geht´s in der Literatursendung im Münchner Kirchenradio rund. Und zwar zu Ausflugsorten der besonderen Art. Wir stellen Ihnen Schriftsteller-Gedenkstätten von den Alpen bis zur Donau vor. Den Anfang macht die Dauerausstellung zu Ödon von Horvath im Murnauer Schlossmuseum, die in diesem Jahr von der Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Tworek neu eingerichtet worden ist. Der Autor vielgespielter Stücke und des Erfolgsromans „Jugend ohne Gott“, war viele Jahre lang in dem Markt am Staffelsee daheim. Viele Figuren seines Werks hatten ihre Vorbilder in Murnau, das als einer der wenigen Orte in Oberbayern eine Hochburg der Nationalsozialisten war. Denen trät Horvath zum einen mutig entgegen. Zum anderen biederte er sich der Bewegung aber auch an, um in Deutschland bleiben zu können. Für die NS-Kulturpolitik war der aus Ungarn stammende Diplomatensohn aber natürlich untragbar. So dass der Autor doch ins Exil gehen musste, was ihm schwer fiel, denn er hat Murnau geliebt. Diese vielen  Widersprüche Ödon von Horvaths stellt die Dauerausstellung eindrucksvoll vor.</itunes:summary>
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<item>
<title>Literatur KW 28-Heinrich Böll</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=496</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Das Gewissen der Nation – 25. Todestag von Heinrich Böll

Sein zerfurchtes Gesicht tauchte immer dann auf, wenn es um Frieden und Demokratie ging. Der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll war sich auch nicht für Sitzblockaden zu schade, als im schwäbischen Mutlangen Atomraketen stationiert werden sollten. Er wehrte sich gegen Kampagnen-Journalismus, der ihn als Terroristen-Sympathisanten verunglimpfte, und er unterstützte in der Sowjetunion verfolgte Schriftsteller. Bis zu seinem Tod 1985 war Heinrich Böll in der Bundesrepublik auch das Gewissen der Nation. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg hatte er am eigenen Leib einen gnadenlosen Krieg und ein verbrecherisches Regime am eigenen Leib erlebt. Diese Erfahrungen konnte er als Schriftsteller so eindringlich gestalten, dass er ein international vielgelesener und populärer Autor wurde. Nicht umsonst verlieh ihm 1972 die schwedische Akademie den Literatur-Nobelpreis. Hinter seinem gesellschaftlichen Auftreten trat sein Werk nach und nach in den Hintergrund. Heute gilt Böll, der sein ganzes Leben in Köln zugebracht hat, schon fast als vergessener Dichter. Seine nicht nur engagierten sondern oft auch exzellent geschriebenen Bücher verdienen jedoch eine Wiederentdeckung. In unserer Literatursendung, die wir dieses Mal vom Kölner Domradio übernehmen, erinnert sich René Böll an seinen Vater.
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<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 23:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Heinrich Böll, 25. Todestag, Literaturnobelpreis Katharina Blum,Ansichten eines Clowns</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>25. Todestag von Heinrich Böll</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Das Gewissen der Nation – 25. Todestag von Heinrich Böll

Sein zerfurchtes Gesicht tauchte immer dann auf, wenn es um Frieden und Demokratie ging. Der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll war sich auch nicht für Sitzblockaden zu schade, als im schwäbischen Mutlangen Atomraketen stationiert werden sollten. Er wehrte sich gegen Kampagnen-Journalismus, der ihn als Terroristen-Sympathisanten verunglimpfte, und er unterstützte in der Sowjetunion verfolgte Schriftsteller. Bis zu seinem Tod 1985 war Heinrich Böll in der Bundesrepublik auch das Gewissen der Nation. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg hatte er am eigenen Leib einen gnadenlosen Krieg und ein verbrecherisches Regime am eigenen Leib erlebt. Diese Erfahrungen konnte er als Schriftsteller so eindringlich gestalten, dass er ein international vielgelesener und populärer Autor wurde. Nicht umsonst verlieh ihm 1972 die schwedische Akademie den Literatur-Nobelpreis. Hinter seinem gesellschaftlichen Auftreten trat sein Werk nach und nach in den Hintergrund. Heute gilt Böll, der sein ganzes Leben in Köln zugebracht hat, schon fast als vergessener Dichter. Seine nicht nur engagierten sondern oft auch exzellent geschriebenen Bücher verdienen jedoch eine Wiederentdeckung. In unserer Literatursendung, die wir dieses Mal vom Kölner Domradio übernehmen, erinnert sich René Böll an seinen Vater.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 27: Feen, Zauberer und Zwerge aus Bayern</title>
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<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Vor 200 Jahren wurde die bayerische Ein-Mann-Ausgabe der Gebrüder Grimm geboren: Als einer der ersten Volkskundler sammelte Franz-Xaver von Schönwerth Volksmärchen und erforschte Bräuche in der Oberpfalz. Dabei ging er wissenschaftlich vor und setzte damit Massstäbe. Vor allem nahm er keine sprachliche Glättung des ihm anvertrauten Erzählgutes vor, das dadurch eine ganz eigene Frische bewahrt hat. In seiner Arbeit wurde er dabei von einem prominenten Studienfreund großzügig unterstützt - dem bayerischen König Maximilian II. Zum Bekanntheitsgrad der Brüder Grimm hat es von Schönwerth allerdings nicht gebracht. Das lag vielleicht an auch seiner Bescheidenheit und Scheu, so hat er sich zum Beispiel nie fotografieren oder malen lassen, es gibt kein Porträt des Gelehrten. Trotzdem war der Geschichtensammler und Brauchtumsforscher nie ganz vergessen. Ein großer Teil der von  ihm hinterlassenen Märchenschätze wurde jedoch erst in jüngster Zeit wieder von Erika und Adolf Eichenseer gehoben, die auch die vor einem Jahr entstandene Schönwerth-Gesellschaft mit gegründet haben.  Im Gespräch erzählen sie über die Bedeutung und das Leben des am 16. Juli 1810 geborenen Franz-Xaver von Schönwerths.
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<pubDate>Mon, 5 Jul 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Schönwerth Märchen Oberpfalz Gebrüder Grimm Volkskunde</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Zum 200. Geburtstag Franz-Xaver von Schönwerths</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Vor 200 Jahren wurde die bayerische Ein-Mann-Ausgabe der Gebrüder Grimm geboren: Als einer der ersten Volkskundler sammelte Franz-Xaver von Schönwerth Volksmärchen und erforschte Bräuche in der Oberpfalz. Dabei ging er wissenschaftlich vor und setzte damit Massstäbe. Vor allem nahm er keine sprachliche Glättung des ihm anvertrauten Erzählgutes vor, das dadurch eine ganz eigene Frische bewahrt hat. In seiner Arbeit wurde er dabei von einem prominenten Studienfreund großzügig unterstützt - dem bayerischen König Maximilian II. Zum Bekanntheitsgrad der Brüder Grimm hat es von Schönwerth allerdings nicht gebracht. Das lag vielleicht an auch seiner Bescheidenheit und Scheu, so hat er sich zum Beispiel nie fotografieren oder malen lassen, es gibt kein Porträt des Gelehrten. Trotzdem war der Geschichtensammler und Brauchtumsforscher nie ganz vergessen. Ein großer Teil der von  ihm hinterlassenen Märchenschätze wurde jedoch erst in jüngster Zeit wieder von Erika und Adolf Eichenseer gehoben, die auch die vor einem Jahr entstandene Schönwerth-Gesellschaft mit gegründet haben.  Im Gespräch erzählen sie über die Bedeutung und das Leben des am 16. Juli 1810 geborenen Franz-Xaver von Schönwerths.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 26 - Hörbuch des Monats</title>
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<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Vier Geschwister treffen sich anlässlich einer Hochzeit, die sie dann gemeinsam schwänzen, um diese Stunden  miteinander zu verbringen. Das ist das Thema des Hörbuchs „Ein geschenkter Tag“, nach dem gleichnamigen Roman der französischen Schriftstellerin Anna Gavalda. 

Die Geschichte ist eine feine Analyse und ein Loblied der Geschwisterbeziehungen. Sie beschreibt in einer beschwingten Sprache das Spiel aus einzigartiger Nähe und Distanz in der Brüder und Schwestern immer leben. Der kurze Roman wurde von der Katharina Wackernagel vollständig eingelesen, die mit ihrer jugendlichen und lebhaften Stimme die Atmosphäre dieses Geschwistertreffens einfängt. Gleichzeitig vermittelt sie dadurch auch das „savoir-vivre“, das typische entspannte Lebensgefühl auf dem französischen Land. Die Produktion wurde vom Büchereifachverband Sankt Michaelsbund zum Hörbuch des Monats Juli gekürt.
Anna Gavalda: Ein geschenkter Tag; gesprochen von Katharina Wackernagel, Hörbuch -Verlag, 2 CDs, 140 Minuten, 19,95 Euro.
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<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Gavalda Ein geschenkter Tag Hörbuch des Monats Katharina Wackernagel</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Ein geschenkter Tag, von Anna Gavalda</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Vier Geschwister treffen sich anlässlich einer Hochzeit, die sie dann gemeinsam schwänzen, um diese Stunden  miteinander zu verbringen. Das ist das Thema des Hörbuchs „Ein geschenkter Tag“, nach dem gleichnamigen Roman der französischen Schriftstellerin Anna Gavalda. 

Die Geschichte ist eine feine Analyse und ein Loblied der Geschwisterbeziehungen. Sie beschreibt in einer beschwingten Sprache das Spiel aus einzigartiger Nähe und Distanz in der Brüder und Schwestern immer leben. Der kurze Roman wurde von der Katharina Wackernagel vollständig eingelesen, die mit ihrer jugendlichen und lebhaften Stimme die Atmosphäre dieses Geschwistertreffens einfängt. Gleichzeitig vermittelt sie dadurch auch das „savoir-vivre“, das typische entspannte Lebensgefühl auf dem französischen Land. Die Produktion wurde vom Büchereifachverband Sankt Michaelsbund zum Hörbuch des Monats Juli gekürt.
Anna Gavalda: Ein geschenkter Tag; gesprochen von Katharina Wackernagel, Hörbuch -Verlag, 2 CDs, 140 Minuten, 19,95 Euro.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 25 - Bella Figura – italienische Buchmalerei in der Bayerischen Staatsbibliothek</title>
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<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Bella Figura – italienische Buchmalerei in der Bayerischen Staatsbibliothek 

Normalerweise sind sie in  dunklen, klimatisierten Tresoren verwahrt – die mittelalterlichen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Doch 18 davon sind zur Zeit in einer Schatzkammer-Ausstellung zu bewundern. Es handelt sich um bis zu 1000 Jahre alte Bücher aus Italien, die mit künstlerisch bedeutenden Miniaturen versehen sind. Die meisten Bände wurden ursprünglich von bayerischen Klöstern erworben, die auf diese Art und Weise das Wissen italienischer Gelehrter transferierten. Durch die Säkularisation kamen die Bände dann nach München. Aus dem reichen Bestand sind neben Bibeln und Gebetsbüchern auch Handschriften zu weltlichen Themen wie Medizin, Recht oder sogar zum Schachspiel zu sehen. Seit mehreren  Jahren werden die italienischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek von Ulrike Bauer-Eberhardt katalogisiert, wissenschaftlich erforscht und dadurch auch neu entdeckt. Die diesjährige Landesausstellung „Bayern – Italien“ in Füssen und Augsburg war für die Bayerische Staatsbibliothek Anlass, ausgewählte Stücke ihrer Sammlung italienischer Handschriften auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie sind bis zum 18. August  zu sehen.
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<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 05:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>bella figura, münchen, bayerische staatsbibliothek</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Ausstellung ausgewählter Stücke italienischer Handschriften in München</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Bella Figura – italienische Buchmalerei in der Bayerischen Staatsbibliothek 

Normalerweise sind sie in  dunklen, klimatisierten Tresoren verwahrt – die mittelalterlichen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Doch 18 davon sind zur Zeit in einer Schatzkammer-Ausstellung zu bewundern. Es handelt sich um bis zu 1000 Jahre alte Bücher aus Italien, die mit künstlerisch bedeutenden Miniaturen versehen sind. Die meisten Bände wurden ursprünglich von bayerischen Klöstern erworben, die auf diese Art und Weise das Wissen italienischer Gelehrter transferierten. Durch die Säkularisation kamen die Bände dann nach München. Aus dem reichen Bestand sind neben Bibeln und Gebetsbüchern auch Handschriften zu weltlichen Themen wie Medizin, Recht oder sogar zum Schachspiel zu sehen. Seit mehreren  Jahren werden die italienischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek von Ulrike Bauer-Eberhardt katalogisiert, wissenschaftlich erforscht und dadurch auch neu entdeckt. Die diesjährige Landesausstellung „Bayern – Italien“ in Füssen und Augsburg war für die Bayerische Staatsbibliothek Anlass, ausgewählte Stücke ihrer Sammlung italienischer Handschriften auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie sind bis zum 18. August  zu sehen.</itunes:summary>
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<title>Literatur KW 24 - Entdeckungsreise ins Christentum</title>
<link>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=477</link>
<description><![CDATA[
<p style="padding: 0px;">Entdeckungsreise ins Christentum

Für den Weg zum Glauben kann ein Reiseführer ganz nützlich sein. Eine umfassende Beschreibung zu wichtigen Stationen und Orientierungspunkten geben die Theologen Michael Langer und dRegina Radlbeck-Ossmann. In ihrem Buch „Christentum. Ein Reiseführer“ (Pattloch, Verlag, 304 Seiten mit illustrationen, 19, 95 Euro) beschreiben die beiden Autoren das manchmal schwierige Gelände der Religion. Ausgangspunkt ist die  Bibel, für die Einsteigertipps gegeben werden. Dann geht die Reise in insgesamt neun Etappen weiter, in denen das christliche Gottesbild geschildert, die Aufgabe der Kirche und die Ausdrucksformen des Glaubens geschildert werden. Das Anliegen der Autoren ist es, das Christentum so zu vermitteln, wie man ein Land oder eine Stadt kennenlernt. Der Reiseführer soll die Entdeckerfreude der Leser wecken. Im Münchner Kirchenradio erzählt der Autor Michael Langer über das Buch.
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<guid>http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000064.aspx?podcastID=6&amp;entryID=477</guid>
<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 08:00:00 UTC</pubDate>
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<itunes:keywords>Langer Christentum ein Reiseführer</itunes:keywords>
<itunes:subtitle>Entdeckungsreise ins Christentum</itunes:subtitle>
<itunes:summary>Entdeckungsreise ins Christentum

Für den Weg zum Glauben kann ein Reiseführer ganz nützlich sein. Eine umfassende Beschreibung zu wichtigen Stationen und Orientierungspunkten geben die Theologen Michael Langer und dRegina Radlbeck-Ossmann. In ihrem Buch „Christentum. Ein Reiseführer“ (Pattloch, Verlag, 304 Seiten mit illustrationen, 19, 95 Euro) beschreiben die beiden Autoren das manchmal schwierige Gelände der Religion. Ausgangspunkt ist die  Bibel, für die Einsteigertipps gegeben werden. Dann geht die Reise in insgesamt neun Etappen weiter, in denen das christliche Gottesbild geschildert, die Aufgabe der Kirche und die Ausdrucksformen des Glaubens geschildert werden. Das Anliegen der Autoren ist es, das Christentum so zu vermitteln, wie man ein Land oder eine Stadt kennenlernt. Der Reiseführer soll die Entdeckerfreude der Leser wecken. Im Münchner Kirchenradio erzählt der Autor Michael Langer über das Buch.</itunes:summary>
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